Systemaufstellung

Ihr mögt es beobachtet haben: ich bin im letzten Jahr kaum gefahren. Ja, stimmt. Da war eine Blockade.

Vielleicht war die Stimme derjenigen sehr laut, die fortwährend fragten, ob sich meine Initiative wirtschaftlich trüge, und wer mir meinen Einsatz bezahlen würde. Oder das Neue wollte einfach nicht in die Welt kommen.

Mir schien, ich bewegte mich in 2021 in einem Raum der Effizienz, wo ein ständiges „Mehr desselben“ die Lastenräder kommerzialisiert; sie ein bestehendes System optimieren lässt. Wir freuen uns über Lastenräder in den Städten, aber eigentlich sind sie dort ein Hilfeschrei der kommerzialisierten Innenstädte.

Doch gab es noch einen weiteren Raum, den der Funktionalität. Darin sind Lastenräder ein Multiplikator von Suffizienz und Regionalität. Aber offensichtlich gab es keine Türen von einem zum anderen Raum.

In einem System von mir (A), dem öffentlichen Gehör (B) und dem Narrativ (C), die sich in dem Spannungsfeld einer sportlichen Anerkennung des Lastenradfahrens, der Suche nach kommerzieller Verwirklichung und integralem Anspruch bewegten, ergaben sich überraschende Ergebnisse:

B ist bockig; B meint, A und C eiern ´rum. B ist unklar, wer führt: A fokussiert auf sportliche Anerkennung, oder C auf den integralen Anspruch? C ist ganz auf der Seite von A.

B meckert: „A schafft es nicht, die Sache in Worte zu fassen, so dass es die B-Menschen verstehen“. A macht das Verhalten von B wütend. Wollte B mitnehmen, bekommt eine Klatsche.

Was braucht es?

Für C: Die Faust in der Tasche, erklären, anbieten. Für B: A und C könen machen, was sie wollen. Für A: A müsste sich verstellen, wenn es sich auf die Sprache von B einliesse.

Die Lösung?