The grass is always greener…

… on the other side of the fence.“ Wirklich, oder nur ein Sprichwort? Ich will es ausprobieren und radele in die Niederlande.

Beiderseits der Grenze: Grüne, saftige Wiesen; plattes Land, zumindest im Norden, in Friesland. Wo ist der Unterschied? Mich interessieren die süßen Spezialitäten unserer Nachbarn, die Lebensmittelmärkte gerne vorhalten. Ein ganzes Lastenrad voll wird es nicht, aber das Zeug an Bord hat genug Energie aus Zucker und Fett für mindestens ein Jahr Radfahren.

Aber eigentlich sind die Lebensmittel nur eine Nebensächlichkeit meines Ansinnens, mal wieder vernünftig Rad zu fahren: In Sachen Radfahren sind die Niederländer tatsächlich grüner – im wahrsten Sinne des Wortes! The biker´s paradice – die Wege breiter und der Belag glatter. Eine dauernde Verkörperung einer Wertschätzung als Verkehrsteilnehmer.

Fahrräder für Bildung

700 km in fünf Tagen und fünf gespendete Räder: Die Herausforderung von Kay Johannesmann

134 Euro kostet ein speziell für den Einsatz im ländlichen Afrika entwickeltes, robustes und verlässliches Fahrrad. Kay Johannesmann hat ein Ziel: Möglichst viele dieser Räder durch Spenden zu finanzieren. Dazu will er 700 km in fünf Tagen entlang der deutschen Nordseeküste radeln. Wenn für jeden gefahrenen Kilometer 1 Euro zusammenkommen, kann er fünf Räder spenden.

Kay unterstützt World Bicycle Relief. Die internationale Hilfsorganisation hilft mit den Rädern Schulkinder in Afrika. Sie können Dank der Fahrräder die Distanzen zur Schule und zu Bildungseinrichtungen überwinden und ihre Zukunft aus eigener Kraft gestalten.

Mehr unter https://join.worldbicyclerelief.org/KayJo/challenge

“Bienen würden mich buchen”…

“Bienen würden longdistance-cargocycling.org buchen”, so ähnlich schrieb der Weser-Kurier, die Tageszeitung in Bremen, im Herbst 2019. Die Bienen haben wieder gebucht: Für die Unternehmensberatung Leclere Solutions holte ich Honig aus Schleswig-Holstein von der Schlei. Als Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden.

Leclere Solutions berät Organisationen dabei, nötige Veränderungen zu erkennen und umzusetzen. Für die Unternehmensberatung ist longdistance-cargocycling.org ein gutes Beispiel, zu inspirieren und Veränderungen durch Vormachen anzuregen.

Für mich ist longdistance-cargocycling.org ein gutes Beispiel, zu inspirieren und Veränderungen durch Vormachen anzuregen.

Jean-Claude Leclere

Dafür floß viel Schweiß: Ca. 500 km quer durch Norddeutschland mit dem Lastenrad, davon die Hälfte mit knapp 25 kg Honig beladen. Und Veränderungen sind dringend nötig.

Unterwegs begegnen mir die Vergegenwärtigungen des globalen Warenaustausches, auf dem wir uns ausruhen. Auf der “grünen Wiese” Logistikzentren an den Autobahnen, die nur vom Lkw angefahren werden können; auf dem Nord-Ostsee-Kanal Schiffe, deren Besatzungen während der CV-19-Zeit kaum von Bord durften; das macht mich nachdenklich.

Die „Große Schleife“ oder: Wie weit ist „longdistance“?

Das fragte mich jüngst ein Bekannter. Oder anders: Wie weit muß ich fahren, um Euch anzuregen, über unsere Transportgewohnheiten nachzudenken? Hier ein paar Angebote:

  • 80 km am Feierabend, um für Euch Honig direkt vom Imker zu holen,
  • 200 km am Tag, oder
  • 600 km an fünf Tagen auf einer Rundtour ?

Ihr entscheidet. Hier ist die ganze Story

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Mehrweg ist mein Weg

Die Honig-Transporte für meine Abnehmer im letzten Jahr hatten es in sich: Rund 130 Gläser bestellt und bei verschiedenen Imkern in Norddeutschland abgeholt. Alles in Mehrweggläsern versteht sich. Dies bedeutet, jetzt kommen die leeren Retouren. Anlaß für eine neue Tour für meine Initiative londistance-cargocycling.org.

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Die unendliche …

… Geschichte der Suche nach einer Möglichkeit, meine Spende einem streuobstwiesentlichen Zweck zukommen zu lassen: Durch jede Fahrt spendet Ihr für jedes transportierte Glas Honig oder Marmelade. Es wartet ein kleines EURO-Sümmchen für eine Streuobstwiese, damit die Bienen wieder ordentlich sammeln können für neuen Nektar, für neues Obst. Daraus wird dann wieder Honig oder Marmelade, die ich per Lastenrad für Euch transportieren kann.

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Mit dem Rad zum Bäcker, aber nicht nur um´s Eck!

Mal eben frische Brötchen zum Frühstück? Mit dem Rad vom Bäcker an der Ecke geholt? Na klar, kennt jeder. Nur wenn der Bäcker unseres Vertrauens rund 100 km entfernt liegt und ein ganz besonders leckeres (Bio-)Brot verkauft, da nehmen wir dann doch lieber das Auto, oder? Nicht ganz, wenn bio, dann auch richtig: Das Brot soll nachhaltig, also mit dem Rad, transportiert werden.

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