Viele Radwege sind Buckelpisten – natürlich muss das Ladegut so verpackt sein, dass es die Erschütterungen wegsteckt. Für die Verpackung nutze ich alte Obstkisten. Diese werden einfach auf den Gepäckträger gestellt und befestigt. Das Ladegut ist darin dann gut aufgehoben. Für den Transport von Brot war das durchaus angemessen.

Wie verhält es sich allerdings mit bruchempfindlichen Flaschen? Vielleicht führt eine der nächsten Fahrten zu einer Craft Brewery oder Distille, die handwerklich arbeiten und beste lokale Bioware herstellen.

Eine Testfahrt über 85 km brachte schnell das Ergebnis: Sowohl Einweg-Weinflaschen als auch die stabileren Pfandbierflaschen sind den Erschütterungen gewachsen. Der Trick war eine dünne Unterlage aus einer alten Iso-Matte, die für die Schockabsorption sorgte. Der Erfolg dieser Testfahrt soll allerdings kein Aufruf an die Verkehrsplaner sein, die Unterhaltung und Neubau der Radwege von nun an zu unterlassen. Im Gegenteil!