Neulich in einem Supermarkt in Bremen, ich stolpere über ein Regal, das Lebensmittel-Spezialitäten eines regionalen Erzeugers anbietet. Auch schon mal gesehen? Genau! Für meine Initiative longdistance-cargocycling.org interessiert mich, wie „regional“ solche Produkte sind.

Letzteres heißt für mich, dass das Produkt im Umkreis der eigenen Stadt mit dort erzeugten Zutaten hergestellt wird.Ich besuche den Hofladen dieses Erzeugers, irgendwo im Elbe-Weser-Dreieck vor den Toren der Hansestadt.

Beispiel Likör: Handwerklich mit viel Liebe und Zeit produziert, regional vermarktet. Die Früchte sind eigene Ernte, regionaler geht´s also nicht.

Mich überrascht, dass der Alkohol für das Produkt aus dem Schwarzwald kommt. Mit der lokalen Früchtequelle im Norden und dem Alkohol aus Süddeutschland ist der Likör quasi „im Durchschnitt“ regional. Alle Produkte im Hofladen, auch die Süß- und Sauerkonserven, laden trotzdem ein, bewußt zu konsumieren: Hofläden regen mich an, im Sinne meiner Initiative longdistance-cargocycling.org über unsere Konsum- und Transportgewohnheiten nachzudenken.